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Allergien und Unverträglichkeiten

Was sind Allergien?

Niesattacken, eine laufende Nase und rote, juckende Augen gehören für viele Menschen zum Frühling oder Sommer. Andere haben das ganze Jahr eine verstopfte Nase, Luftnot, entwickeln Hautausschläge oder Magen-Darm-Probleme.

Allergien sind krankmachende, überschießende Reaktionen des Körpers auf normalerweise harmlose Substanzen, die er fälschlicherweise für schädlich hält. Dies betrifft oft körperfremde Eiweiße, welche vom Körper als fremde Stoffe interpretiert werden. Dabei kommt es zu einer Fehlregulation, bei der vor allen der Botenstoff Histamin freigesetzt wird.

 

Allergie

Allergische Reaktionen sind vielfältig. Man unterscheidet zwischen unterschiedlichen Allergietypen. Nach einem ersten Kontakt mit dem Allergen, das von bestimmten Abwehrzellen als Fremdkörper erkannt wird, werden im Immunsystem Antikörper gebildet und als Information gespeichert. Diese Sensibilisierungsphase kann Tage oder Jahre dauern. Bei einem erneuten Kontakt erkennt der Körper das Allergen sofort und es kommt zur allergischen Reaktion. Häufig treten allergische Erkrankungen familiär gehäuft auf. Hat ein Elternteil Allergien, besteht für das Kind ein Risiko von ca. 35% eine Allergie zu entwickeln. Allergien werden mit Hilfe von Blut und Hauttests nachgewiesen.


Pseudoallergie

Pseudoallergien sind von Allergien abzugrenzen; sie sind aber von den Symptomen und Beschwerden her kaum oder gar nicht von echten Allergien zu unterscheiden. Es handelt sich um Unverträglichkeitsreaktionen bei denen im Gegensatz zu echten Allergien keine vorherige Sensibilisierung nachweisbar sind. Eine genetische Veranlagung besteht selten. Ausgelöst werden sie häufig durch Nahrungsmittelzusätze wie Farbstoffe oder Konservierungsmittel sowie durch bestimmte Medikamente. Sie können durch Allergietests nicht nachgewiesen werden, sondern nur durch

Provokationen.

Anzeichen

Haut:

  • Bindehautentzündung
  • Ekzem
  • Quaddeln
  • Schwellungen
  • Juckreiz
  • Hautausschlag

 

Keislaufsystem:

  • Blutdruckabfall
  • Schwindel
  • Blutgefäßentzündung
  • Blutkörperchenmangel
  • Blutplättchenverminderung
  • anaphylaktischer Schock

 

Magen-Darm-Trakt:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Leibschmerzen
  • Gewichtsverlust

Atemwegen:

  • Mundhölenentzündung
  • Niesreiz
  • Schnupfen
  • Atemnot
  • Kehlkopfschwellung
  • Rachenentzündung

 

Sonstiges:

  • Kopfschmerzen
  • Fieber
  • Müdigkeit
  • Unruhe

 

 

Diagnostik

  • ausführliche Anamnese
  • Hauttests (Scratch-, Prick-, Intracutan-, Epicutan-Tests)
  • Blutuntersuchungen (Gesamt-IgE, RAST)
  • Provokationstests
  • Diagnostische Diät
  • H2-Atemtest auf Lactose-Intoleranz, Fructose- und Sorbitmalabsorption

Ursachen

Auslöser
Die am häufigsten auftretende Allergie ist der Heuschnupfen. Die familiäre Neigung bestimmter allergischer Krankheiten wie z.B: Neurodermitis, allergisches Bronchial-Asthma sowie Heuschnupfen werden unter dem Begriff der Atopie zusammengefasst.


Häufige Auslöser:

saisonal: Pollen verschiedener Gräser, Getreidearten, Sträucher, Bäume
ganzjährig: Tierhaare, Hausstaubmilben, Schimmelpilze

 

Weitere Krankheitsbilder

  • Allergische Hauterscheinungen
  • Kontaktallergien
  • Nahrungsmittelallergien
  • Arzneimittelallergien
  • Berufsallergien
  • Insektengiftallergien

Therapie

Therapiemöglichkeiten

  • medikamentöse Behandlung
  • Hyposensibilisierung (Pollen, Biene, Wespe,Hausstaubmilben)
  • ausführliche Beratung (Sanierung, Meidungsstrategien)
  • Erarbeiten von Alternativen
  • individuelle Ernährungsberatung
  • Berufsberatung
  • Präventionsberatung (auch für werdende Eltern)
  • Schulung (ambulant und stationär)

 

Unser Team

  • erfahrene Fachärzte
  • Allergologen
  • Ernährungsmedizinerin DAEM/DGEM
  • Dipl. Oecotrophologin
  • Diätassistentin/Diätkoch
  • Dipl. Psychologinnen
  • medizinische Kosmetikerin/Fußpflegerin
  • Erzieherinnen
  • zertifizierte Neurodermitistrainer
  • eingespieltes Pflegeteam
  • hausinternes Labor