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Weißer oder schwarzer Hautkrebs?

Was muss man wissen?

Der sogenannte „weiße Hautkrebs" ist eine Erkrankung des Alters, häufig an den Hautstellen, die das ganze Leben lang der Sonne ausgesetzt waren. Der weiße Hautkrebs wirkt „wie Unkraut". Man muss die entsprechenden Knoten, schuppigen Herde oder eben die kleinen Tumore rechtzeitig entfernen. Geschieht dies unter Mitnahme der „Wurzeln" kann der weiße Hautkrebs an der entsprechenden Stelle als geheilt gelten. Er streut nicht, das heißt hier gibt es nicht das Problem von Tochtergeschwülsten und Metastasen, sondern nur das Problem, dass in einem solchen Fall die Haut über Jahr und Tag immer wieder kontrolliert werden muss.

 

Der sogenannte „schwarze Hautkrebs", des Melanom ist dem gegenüber eine wirklich gefährliche Sache. Diese Krebsart kann lebensgefährlich werden und streuen. Problematisch ist hier, dass sie sich oft aus harmlos aussehenden Muttermalen entwickeln kann und im Anfangsstadium oft unterschätzt wird. In einem Spätstadium ist sie aber kaum noch erfolgreich zu behandeln.

 

Dies ist der Grund, warum bei heute zunehmend älterer Bevölkerung und zunehmender Häufigkeit dieser beiden Krebsarten wir Hautärzte doch sehr dazu raten, verdächtige Hautveränderungen überprüfen, beurteilen und kontrollieren zu lassen. In einer Klinik wie der unseren kann dies jederzeit geschehen und im Bedarfsfall haben wir auch die nötige Erfahrung und Kompetenz, Hauttumore nicht nur zu entfernen, sondern auch darauf zu achten, dass anschließend wieder alles gut aussieht. Hautärzte achten traditionell darauf, dass die notwendigen Narben auch schön werden.

Muttermalkontrolle

Zur intensiven Kontrolle kann außerdem ein Auflichtmikroskop (Dermatoskop) genutzt werden, Unter normierten Lichtverhältnissen wird hierbei die Haut bis in die tieferen Hautschichten beurteilt. Diese Art der Untersuchung ist völlig schmerzfrei.

 

Zur langfristigen Beobachtung setzen wir in unserer Klinik auch die Videodermatoskopie ein. Mit diesem hoch modernen Diagnosegerät zur Früherkennung von bösartigen Hautveränderungen werden die auffälligen Hautbefunde computergestützt erfasst, katalogisiert und analysiert. Die Daten und Bilder können bei einer Folgeuntersuchung direkt verglichen werden.