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V.A.C-Therapie

Durch den speziellen Schaumstoff-Folienverband und die V. A. C.- Pumpe wird ein kontrolliertes Vakuum direkt an der Wunde erzeugt. Druckunterschiede, die durch die Bewegung des Patienten entstehen können, werden automatisch ausgeglichen. Somit ist eine kontinuierliche Anwendung gesichert. Ein Schlauchsystem führt vom Verband zu einem in die Pumpe eingegliederten Wundauffangbehälter, der an die tragbare Funktionseinheit/Vacuumpumpe angeschlossen ist. Die Größe des negativen Drucks kann manuell stufenweise, (25 mm Hg) individuell eingestellt werden. Dort kann außerdem aus zwei Therapieformen ausgewählt werden.

 

kontinuierlich: Dabei wird ein ständiger Unterdruck über den gesamten Behandlungszeitraum auf die Wunde ausgeübt. Meist geschieht dies zu Beginn mit einem Sog von 125 mm Hg oder bei hoher Schmerzempfindlichkeit des Patienten mit 75 mm Hg.

 

intermittierend: Hier wechselt die Behandlung zwischen Unterdruck und ausgeglichenem Druck (beispielsweise 5 min Sog, 2 min Pause). Die Intervallzeiten werden vom Anwender individuell geregelt

 

  • Wundränder werden schneller zusammengezogen, somit die Wundfläche verkleinert
  • Keimdichter Verschluss der Wundfläche, dadurch werden nfektionen gemieden und infektiöses Material wird abgeleitet
  • Durchblutung und Sauerstoffversorgung wird gefördert
  • Förderung der Granulation und somit des Heilungsprozesses
  • Die Lebensqualität steigt

 

Diese Therapie findet Anwendung vor allem bei chronischen Wunden, Ulzera jeder Art, aber auch bei infizierten oder therapieresistenten Wunden, bei Wundheilungsstörung bei schlechter Durchblutung, Lymphfisteln, nach Transplantation sowie bei traumatischen Wunden.